Veröffentlicht von Dinheiro Vivo · 16.1.2026
Ein portugiesischer Umsatzbeschleuniger für Marktplätze verzeichnete im Jahr 2025 einen Umsatz von 10 Millionen Euro und will diesen im Jahr 2026 mehr als verdoppeln, während das Unternehmen gleichzeitig eine neue Investitionsrunde vorbereitet und sein Team verstärkt. Das Interview stammt aus „Dinheiro Vivo“ und wurde von Tomás Gonçalves Pereira geführt.
Rúben Lamy, Gründer und CEO von BIGhub, erklärt der Zeitung die Funktionsweise der Software: „Innerhalb eines einzigen Systems können Kunden alle Marktplätze verwalten.“ Das Unternehmen zahlt täglich aus, was den Partnern mehr Liquidität verschafft – ein entscheidender Faktor für das Bestandsmanagement. Es erhebt eine Provision von 20 % auf den Umsatz und bietet Unterstützung beim Versand der Waren sowie bei der Katalogisierung von Produktanzeigen mithilfe künstlicher Intelligenz.
Der im Jahr 2025 erzielte Umsatz von 10 Millionen Euro entspricht einem Wachstum von 350 % und liegt damit im Rahmen des gesetzten Ziels. Grund dafür war der Verkauf von mehr als 100.000 Bestellungen, und die Zahl der Unternehmen, die den Dienst nutzen, stieg im gleichen Zeitraum um 60 %.
Der Artikel erinnert an die Übernahme des in Frankreich ansässigen Fintech-Unternehmens Qashflo im August, das eine Vereinbarung mit Worten umgesetzt hat. „Worten zahlt innerhalb von 45 Tagen, wir zahlen täglich“, erklärt Lamy zu einem Service mit einer Provision von 3 %.
Was die Unternehmensstruktur betrifft, berichtet die Zeitung, dass die Muttergesellschaft ihren Sitz in Lissabon hat und über eine Niederlassung in Telheiras verfügt. Hinzu kommen vier weitere Unternehmen, die sich auf zwei Niederlassungen in Huelva, eine in Paris und eine weitere in Frankfurt verteilen. Im Jahr 2025 wuchs das Team um 51 %, und 60 % der Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice.
Was die Zukunft angeht, kann BIGhub auf BlueCrow Capital zählen, das im Jahr 2024 eine Finanzierung in Höhe von 10 Millionen Euro bereitgestellt hat. „Ohne sie wäre das unmöglich“, räumt Lamy ein. Für 2026 plant das Unternehmen bereits im ersten Quartal eine neue Finanzierungsrunde: „Wir müssen mehr Software entwickeln“, weshalb „wir 25 Mitarbeiter einstellen müssen“, darunter „15 Programmierer“. Das erklärte Ziel ist es, einen Umsatz von 25 Millionen Euro zu erreichen.























