Veröffentlicht von Marketeer · 7.3.2025
Die „silly season“, also die Sommerferienzeit, ist typischerweise eine Phase, in der die Online-Verkäufe zurückgehen. Die Ferien, die dem lokalen Handel zugutekommen, die Vorliebe für Aktivitäten im Freien und das Warten auf die Schlussverkäufe nach den Sommerferien halten die Menschen vom Online-Kauf ab. Das ist der Ausgangspunkt des von Marketeer veröffentlichten Artikels, der drei Strategien von BIGhub vorstellt, um auf diese Situation zu reagieren.
Rúben Lamy, CEO von BIGhub, versichert: „Viele Unternehmen nutzen diese Saison nicht aus, und wir glauben, dass sich diese Denkweise ändern kann und muss.“ Und er fügt hinzu: „Das ist sogar im Hinblick auf die Anpassung von Strategien wichtig, um uns auf eventuell weniger rentable Zeiten vorzubereiten.“
Der Artikel zitiert die „Consumer Sentiment Survey 2024“ der Boston Consulting Group, wonach 33 % der Verbraucher – ein höherer Wert als im Vorjahr – angaben, mehr Geld für Online-Einkäufe auszugeben. Diese zunehmende Akzeptanz des E-Commerce wird gerade in den ruhigeren Monaten des Jahres als Chance gesehen, in den digitalen Bereich zu investieren.
Die erste Strategie besteht darin, die saisonalen Konsumtrends zu analysieren. Im Sommer suchen die Verbraucher vor allem nach Produkten rund um den Strand, Outdoor-Sportarten, leichterer Kleidung und frischen Lebensmitteln. Daher erhöht die Berücksichtigung der bisherigen Verkaufszahlen und die Anpassung des Sortiments die Wahrscheinlichkeit, einen positiven Saldo zu erzielen.
Der zweite Punkt betrifft eine saisonale Kommunikation. Die Kampagnen sollten die Emotionen der Zielgruppe widerspiegeln – mit Botschaften, die Frische, Spaß und Unbeschwertheit vermitteln, sowie mit lebhaften Farben. Sonderangebote können vor allem bei Produkten sinnvoll sein, die normalerweise nicht mit der jeweiligen Jahreszeit in Verbindung gebracht werden.
Die dritte Strategie betrifft die Servicequalität. Es ist von entscheidender Bedeutung, in allen Phasen des Kaufprozesses ein positives Kundenerlebnis zu gewährleisten, und da das Kundenaufkommen geringer ist, bietet sich diese Zeit an, um den Kundenservice in Echtzeit zu verbessern. Die Nachverfolgung der Ergebnisse mithilfe von Zufriedenheitsumfragen trägt dazu bei, das Image des Unternehmens zu festigen.

























